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Montag, 22. Juli 2013

Die hängenden Gärten - ein Zwischenstand im zweiten Jahr

Auf Geheiß meiner Frau gibt es für alle Garten-Fans unseres Blogs einen kurzen Zwischenstand über die Hängenden Gärten in den letzten Juli-Wochen.

Die schwarzäugige Susanne hat ihr Rankgitter schon nach oben verlassen.
Unten im Vordergrund ein Windrädchen, an dem Anette nicht vorbei gekommen ist-


Karolins Zyperngrasspende gedeiht prächtig und ist
zumindest schon auf Augenhöhe mit dem Geländer

Die Hängeerdbeeren haben nach dem Ende der Schlechtwetterphase
zu Anfang des Sommers ihre Verweigerungshaltung aufgegeben,
blühen prächtig und haben schon fleißig Beeren angesetzt.


Die Tomatenpflanzen sind über und über mit Früchten behängt.
Bald sollten die ersten rot werden.

Die Paprika wollen da natürlich nicht nachstehen.

Der Apfelbaum schickt sich an, seine 17 Äpfel vom Vorjahr locker zu übertreffen.
Margeriten, Lavandel und Rosen harmonieren farblich prächtig.
Allerdings konnte der Lavendel leider  unsere Rosen
nicht wie geplant vor neuerlichen Läusen schützen.

Husarenknöpfchen und Männertreu harmonieren prächtig

Die Fuchsien gedeihen an der windabgewandten Seite deutlich besser.

Auch dem Oleander behagt das nun sommerlich-heiße Wetter
deutlich besser als die nass-kalte Witterung der Wochen zuvor
Ingesamt haben wir aus den Experimenten des ersten Sommers die richtigen Schlüsse gezogen und haben die Pflanzen wohl ganz gut kombiniert.

Als neue Untermieter haben sich ein paar Wespen im Rollladenkasten zu uns gesellt. Nach anfänglichen Scharmützeln mit Verletzten auf beiden Seiten haben wir uns nun arrangiert und hoffen auf eine friedliche Koexistenz bis zum Herbst.

Donnerstag, 30. Mai 2013

Die hängenden Gärten sind zurück!

Nachdem wir schon vor zwei Wochen den Balkon fit für seinen zweiten Sommer gemacht haben, hatten unsere Pflanzen das Gießen nach dem Anpflanzen nicht wirklich nötig - sie sind seitdem eher ertrunken als verdurstet. Nachdem heute morgen ein paar verlorene Sonnenstrahlen Außenaufnahmen zuließen, an dieser Stelle ein paar verspätete Impressionen vom Frühlingsanfang ;)

Die Rolle der Schlingpflanze haben wir dieses Jahr mit Erdbeeren besetzt, die das ganze Jahr Früchte entwickeln - wir sind schon sehr gespannt!


Wieder dabei sind Tomaten und Paprika. Nachdem die extra scharfen Pepperoni selbst in gemahlener Form nur zu Bruchteilen verzehrt sind, haben wir auf weitere Schärfelieferanten dieses Jahr verzichtet.


Neben den Olivenbaum, der sein winterliches Exil im Treppenhaus gut überstanden hat (und kleine Oliven trägt!), ist ein Pflanztrog mit Rose und Lavendel getreten. Mal sehen, ob an dieser geschützten Stelle Blattläuse und Mehltau etwas weniger Ärger machen als zuletzt.


Eine Mittagsblume musste natürlich auch wieder sein. Die Zuckerhutfichte strahlt in sattem Grün, auch wenn die zweijährigen Nadeln jetzt schon braun werden. Evtl. fehlt hier etwas Pflege. Der Korb links ist tatsächlich eine Herbstkomposition, die wir dort über den Winter "vergessen" haben und die wider Erwarten sehr üppig zurückgekommen ist. Nur die Blume hat eine vertrocknete Erika ersetzt.


Scheinzypresse und Buchs mussten etwas zurückgeschnitten werden (ich wusste nicht, dass Zypressen erfrieren können)


Husarenknöpfchen und Männertreu haben letztes Jahr gut im Sturm durchgehalten, daher hängen sie wieder an vorderster Front.


Die Fuchsien auf der windabgewandten Seite haben ihren neuen Standort auch gut angenommen:



Sonntag, 28. Oktober 2012

Kürbis-Ernte

Nun mus ich aber doch rasch noch von unserer Kürbisernte berichten. Gleich vorweg, damit kein falscher Eindruck entsteht: Die "Not"-Ernte fand schon am 8.10. statt, um dem tags darauf gemeldeten ersten Nachtfrost nicht zu viel Angriffsfläche zu bieten. Und in der Tat, nur die Kürbisranke in der Hecke hat den ersten leichten Frost überstanden. Somit beträgt nach der etwas kurzen Saison (wir pflanzten wie hier berichtet ja erst Anfang Juli) die durchaus sehenswerte Ausbeute fünf mittelgroße Kürbisse (der größte schaffte es auf fünf Zentimeter - Vorsicht, die gut lesbaren Ziffern auf dem Maßband sind inch!) und einen kleinen Nachzügler aus der Hecke. Hier ein paar Impressionen:


Nun muss noch der Balkon abgeräumt werden (überwintern werden wohl unsere zwei Nadelbäumchen, der Buchsbaum, der Olivenbaum, der Jasmin und natürlich der Apfelbaum) und dann freuen wir uns schon wieder auf die Pflanzzeit nächstes Frühjahr!

Mittwoch, 22. August 2012

Erntedank

Was musste ich da gestern auf dem Balkon erleben? Ein Poltern und Rollen hinter mir! Nur durch beherztes Eingreifen konnte ich verhindern, dass der Apfel, der sich da verselbständigt hatte, nicht durch das Balkongitter nach unten fiel. Auf dem Pflanzschild stand doch "September bis November" - sollten die gute Pflege meiner Frau und der üppige Sonnenschein eine vorzeitige Reifung bewirkt haben?

Nachdem das Aufschlagen auf dem Steinboden die Lagerungsfähigkeit des Apfels sicher nicht erhöht hatte, entschieden wir uns nach einem Größenvergleich mit Kauf-Obst für den sofortigen Verzehr. Ein beherzter Schnitt zeigte braune Kerne als Beweis für den Reifeprozess und ein zaghafter Biss zeigte: Hm, lecker, saftig, frisch! Unser erster eigener Apfel! Das sollte vor allem Hannah und Frank freuen: pünktlich zum dritten Hochzeitstag und nach Nullnummern in den Vorjahren (gut, es war schattig und der Efeu kein freundlicher Nachbar) trägt der Baum tatsächlich erst Früchte!

Ein rasches Nachzählen offenbarte, dass sich von ursprünglich 17 Äpfeln nur noch 14 am Baum befanden! Da hatten sich offensichtlich schon vorher zwei weitere selbständig gemacht und den Sprung vom Balkon geschafft! Nachdem für diese Woche wohl noch Gewitter anstehen, haben wir uns daher heute zum Hochzeitstag entschlossen, acht weitere ebenfalls gereifte Äpfel in Sicherheit zu bringen (einen davon direkt in unseren Magen). Anette zeigt die Ernte der Woche:


Mittwoch, 15. August 2012

Die Hängenden Gärten im Spätsommer

Zum zweiten an diesem Feiertag wieder ein kurzer Blick auf die weitere Entwicklung der Hängenden Gärten. Nachdem ja zuletzt unser Apfelbaum aufgrund der häufigen Gewitter mehrfach in Schieflage geraten war, haben wir nun Nägel mit Köpfen gemacht: Papa Volkmar hat einen ausrangierten Eternit-Topf zur Verfügung gestellt, den Anette hübsch bemalt hat und Papa Gerhard hat mühsam Tag für Tag passende Steine gesammelt, um den Zwischenraum zwischen dem neuen, massiven Übertopf und dem momentan eben bei Stürmen für die Größe des Baumes zu leichten Plastik-Pflanztopf auszufüllen. Wenn die 17 Äpfel geerntet sind und wir den Baum gut über den Winter gebracht haben, wird er a) behutsam zurückgeschnitten und b) direkt in den Eternittopf gepflanzt, damit er auch in den nächsten Jahren standsicher bleibt und weiter viele Äpfel tragen kann.


Der Begriff Hängende Gärten ist jetzt zumindest hier und da angemessen:


Auch die übrigen Blumen scheinen sich rundum wohl zu fühlen - wenn man so intensiv von meiner Frau gepflegt wird, ist das kein Wunder ;)


Verblüfft habe zumindest ich zum ersten Mal im Leben bewusst einen landwirtschaftlichen Jahresgang miterlebt. Erst war - schwupp - die Wiese weg und eine handliche, kleine Maschine formte sie zu den lanschaftsprägenden zylindrischen Murmeln:


 Und kaum waren die Ähren gelb, schon hatten wir ein Stoppelfeld:


Wer erinnert sich außerdem an die viel zu spät gepflanzte, eher kränkliche Kürbispflanze? Die fühlt sich auf dem Kompost pudelwohl und reckt ihre vielen, grünen Triebe munter in die Sonne. Bis zum Ende der Vegetationsperiode wird es wohl immer noch knapp, aber heute habe ich tatsächlich den ersten befruchteten Kürbis entdeckt - wer findet ihn auf dem Foto?


Nachdem die Nachbarn von riesigen Kürbispflanzen berichtet haben , die in früheren Jahren dort schon gewachsen sein sollen, werden wir im nächsten Jahr dort sicher wieder den ein oder anderen Kürbiskern fallen lassen ;)

Unsere Tomatenernte fiel zwischenzeitlich so überreichlich aus, dass wir den Eltern, die uns dankenswerterweise seinerzeit beim Pflanzen behilflich waren, ohne Probleme die ein oder andere Frucht zustecken konnten. Nun neigt sich die Ernte allerdings auch hier langsam dem Ende zu:


Soweit für heute, das Verstauen der winterharten Gewächse wird sicher das nächste große Blog-Thema!

Samstag, 23. Juni 2012

Die Hängenden Gärten von Bischberg - continued

Nachdem man mittlerweile kaum noch am Apfelbaum vorbeikommt (ich musste schon Äste hochbinden, so dicht ist er mit Äpfeln behängt), lohnt sich ein kurzer Zwischenblick auf die mittlerweile hier und dort tatsächlich hängenden Gärten von Bischberg.

Zunächst haben wir für das allabendliche Gießen einen Schlauch nebst Trommel angeschafft, weil das Gießer-Schleppen echt in die Arme geht:
Dazu kommen diverse Neuerwerbungen; im Einzelnen von links nach rechts:
  • Mittagsblume vor Zuckerhutfichte
  • ein kleiner Strauchblüher
  • ein Olivenbaum (-bäumchen? Ernten werden wohl erst die Enkel...)

Von Anja und Matthias hat sich dieser üppig blühende Jasmin dazugesellt:


Die Glockenrebe hat sich rasant ausgebreitet. Noch spendet sie zwar keinen Schatten, mein ursprünglich als überdimensioniert ausgelegtes provisorisches Rankgitter aus Schnur hat sich aber bereits nach anderthalb Monaten als zu klein erwiesen...


Zwischendurch schimmert es schon saftig rot durch die Tomatenblätter! Unser Balkon hat, glaube ich, die typische südwestexponierte Weinberg-Insolation - mal sehen, auf wie viel Grad Oechsle es unsere Tomaten bringen ;)


Verblüffend, wie schnell am Kaulberg noch darbende Früchte wachsen; wieder von links nach rechts:
  • Äpfel (ca. 3cm Durchmesser; sie bekommen schon rote Bäckchen)
  • Jalapeno-Paprika
  • Die am weitesten gereifte Tomatenrispe - die Tomate rechts oben musste gerade für's Frühstück dran glauben - lecker!


Und noch etwas wächst natürlich mit jedem Sieg: die Hoffnung darauf endlich mal wieder einen internationalen Titel zu holen (Ooooh, wie ist das schön...)!


Montag, 21. Mai 2012

Die Hängenden Gärten von Bischberg?

Soweit, wie es der reißerische Titel dieses Beitrags suggeriert, ist es leider noch nicht. Gefühlt dagegen trifft es bereits völlig zu, dass unsere paar vormals so kleinen Pflanzen auf dem Balkon nun einen erheblichen Beitrag dazu leisten, dass es am Abend sehr entspannt zugeht:


Glockenrebe und Rose


Apfelbaum und Tomaten...


...vor Wald und Feld



Die Gewürzfraktion: Topfpepperoni, Jalapeno-Paprika und Oregano


Jasmin und Chili



Petunien und Husarenknöpfchen vor dem Talblick

Mal sehen, was dann schlussendlich außer schönen Blicken alles geerntet werden kann!